Von Essenzstäben und Schattenfrauen – Eine neue Serie entsteht

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Mittlerweile hat die Welt vom Erbe der Macht schon deutliche Form angenommen. Immer mehr Figuren entstehen, die teilweise auch das Gesamtexposé wieder beeinflussen. Am Ende habe ich ziemlich viele Seiten Grundmasse entworfen und einige Tage sind vergangen. Teilweise macht diese Arbeit richtig viel Spaß, aber manchmal komme ich auch ins Fluchen. Ich will endlich schreiben! Aber gut, immer langsam. Die Vorarbeit ist wichtig, wie ich mehr als einmal feststellen durfte. Es geht also ans Eingemachte: Das Zyklenexposé. Hier lege ich die Handlung der Romane 1-12 fest. Dazu die Meilensteine weit darüber hinaus und Details für Zyklus 2. Letztlich wird es eine große Geschichte, mit Höhepunkten in jeder Zyklushalbzeit und im Zyklusfinale. Ich möchte schon früh kleine Hinweise streuen auf Twists, die viel später zuschlagen (man möchte den Puls des Lesers ja ab und an beschleunigen oder einen Fluch herauskitzeln. Irgendwer muss die Schokoladenindustrie ja unterstützen).

„Challenge accepted!“

Schon das Zyklenexposé nimmt erneut Einfluss auf die bereits existierenden Figuren. Ihre Vergangenheit wird verändert, hier und da der Charakter. Namen, oh ja, Namen werden noch oft gewechselt, wenn sie sich nämlich als schlichtweg unpassend entpuppen. Dann ist es soweit. Nein, halt, immer noch nicht. Nun folgt das Detailexposé für den ersten Roman. Das flutscht glücklicherweise nur so runter. Okay, aber nun geht es los. „Das Erbe der Macht – Band 1: Aurafeuer“ entsteht.

chris

An dieser Stelle springen wir noch einmal zurück in die Vergangenheit. Fragt lieber nicht, was für eine Arbeit es ist, den Titel für eine Serie auszuknobeln (gut, im vorliegenden Fall gab es den schon etwas länger) und die Schriftart für den Titel auszuwählen (in diesem Fall kam mir ein Freund mit seiner Werbeagentur zu Hilfe). Die Schriftart und der Titelschrift-Aufbau legen dann wiederum fest, dass es nur Ein-Wort-Titel sein dürfen. Challenge accepted! Da kann man doch was draus machen. Schlussendlich muss ein Coverdesigner gefunden werden und ein Konzept für ebendiese. Da vergehen schon mal einige Wochen oder Monate. Im vorliegenden Fall freut sich Nicole Böhm auf die neuen Coverprojekte und ich freue mich darüber, sie für diese Arbeit an meiner Seite zu wissen.

„Denn vor der Veröffentlichung brauche ich Puffer.“

Aber kommen wir zurück zum Thema. Ich schreibe also Band 1. Meine Finger fliegen über die Tastatur und dann ist er – ca. 10 Tage später – fertig. Tagespensum liegt bei 10-20 Seiten. Hat gut funktioniert. Yeah. Hm. Aber so richtig fühlt sich das noch nicht an. Also ab ins Lektorat damit und dazu auch an die ersten 1-2 Testleser. Das Feedback macht mir schnell klar, da muss noch glattgeschliffen werden. Ich verwerfe den ursprünglichen Prolog, schreibe vier neue Kapitel und ändere noch einmal die männliche Hauptfigur. Nun sitzt es, das Feedback ist positiv.

… weiterlesen auf Seite 3.

2 comments: On Von Essenzstäben und Schattenfrauen – Eine neue Serie entsteht

  • Sehr schöner Blogbeitrag, danke für den kleinen Einblick wie so ein Projekt am Anfang steht.
    Werde bei Gelegenheit mal in der Serie vorbeischmöckern 🙂

  • Soso, du hast also einen Deal mit der Schokoladenfabrik … Das erklärt natürlich einiges beim letzten Staffelfinale in der Leserunde Ô.o. Ich beantrage hiermit, dass du uns zu jedem Staffelfinale ein Carepaket bestehend aus Baldriantee, Taschentüchern und Schokolade zu schicken hast :D!

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